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Türen streichen Winterthur

Zimmertüren, Türrahmen und Fensterrahmen professionell lackieren – sauber, geruchsarm und mit langlebigem Ergebnis.

15+
Jahre Erfahrung
5 Jahre
Garantie auf Ausführung
48h
Antwortzeit
Eingangsbereich mit frisch lackierten Türen und Betontreppe in Winterthur

Warum Türen und Rahmen streichen?

Türen und Türrahmen gehören zu den meistbeanspruchten Oberflächen in jeder Wohnung. Tägliches Öffnen und Schliessen, Fingerabdrücke, Stösse und Kratzer hinterlassen mit der Zeit sichtbare Spuren. Vergilbte, abgeblätterte oder zerkratzte Lackflächen an Zimmertüren und Zargen lassen selbst frisch gestrichene Wände alt aussehen.

Ein neuer Lackanstrich auf Türen und Rahmen macht einen erstaunlichen Unterschied: Die Räume wirken sofort heller, gepflegter und moderner. Das gilt ganz besonders bei einer Wohnungsrenovation, bei einem Mieterwechsel oder wenn Sie Ihre Liegenschaft aufwerten möchten – oft ist das Streichen der Türen der effizienteste Hebel für ein frisches Gesamtbild.

Wir lackieren Zimmertüren, Türrahmen (Zargen), Fensterrahmen und auf Wunsch auch Heizkörper in Winterthur und Umgebung – professionell, sauber und mit hochwertigen Materialien, die jahrelang halten.

Was wir lackieren

Unser Leistungsspektrum umfasst alle lackierbaren Bauteile im Innenbereich:

  • Zimmertüren (Türblätter): Glatte Türblätter, Füllungstüren, Kassettentüren – einseitig oder beidseitig.
  • Türrahmen (Zargen): Holzzargen, Stahlzargen mit Holzverkleidung, Blockzargen. Die Zarge wird bis in die Laibung hinein sauber lackiert.
  • Fensterrahmen innen: Holzfensterrahmen, Fensterbänke und Futter – besonders an älteren Gebäuden mit vergilbtem oder abblätterndem Lack.
  • Heizkörper: Rippenheizkörper und Plattenheizkörper mit hitzebeständigem Speziallack, der nicht vergilbt.
  • Einbauschränke und Schranktüren: Garderobentüren, Schrankelemente und begehbare Schrankfronten im gleichen Farbton wie die Zimmertüren.

Unser Arbeitsprozess: So gehen wir vor

Ein dauerhafter Lackanstrich auf Türen und Rahmen erfordert eine sorgfältige Vorbereitung. Einfach drüberlackieren funktioniert nicht – der neue Lack würde auf dem alten nicht richtig haften, Unebenheiten wären sichtbar und das Ergebnis wäre nach wenigen Monaten wieder unansehnlich. Deshalb arbeiten wir in einem bewährten mehrstufigen Verfahren:

1. Bestandsaufnahme und Vorbereitung

Zunächst begutachten wir den Zustand der bestehenden Lackoberfläche. Ist der alte Lack intakt und tragfähig, oder blättert er ab? Handelt es sich um einen alten Kunstharzlack (lösungsmittelbasiert) oder um einen neueren Acryllack (wasserbasiert)? Diese Analyse bestimmt den Aufwand: Bei intaktem Untergrund reicht ein Anschleifen; bei stark beschädigtem Lack muss der alte Anstrich vollständig entfernt werden.

2. Schleifen und Entstauben

Die Oberfläche wird mit feinem Schleifpapier (Körnung 180–240) angeschliffen. Das Schleifen schafft eine raue Oberfläche, auf der der neue Lack optimal haftet. Anschliessend wird der Schleifstaub gründlich entfernt – mit Staubtuch und bei Bedarf mit einem Entfetter. Dieser Schritt ist entscheidend: Selbst kleinste Staubpartikel oder Fettreste führen später zu Haftungsproblemen.

3. Grundierung (Haftgrund)

Bei blankem Holz, bei Wechsel des Lacksystems (z.B. von Kunstharz auf Acryl) oder bei problematischen Untergründen tragen wir einen Haftgrund auf. Die Grundierung sorgt dafür, dass der Decklack gleichmässig einzieht und eine stabile Verbindung mit dem Untergrund eingeht. Bei Kunststoff- oder Metalltüren verwenden wir spezielle Haftvermittler.

4. Erster Lackanstrich

Der erste Anstrich mit wasserbasiertem Acryllack wird gleichmässig aufgetragen – je nach Bauteil mit Rolle, Pinsel oder Spritzverfahren. Bei Türblättern bevorzugen wir das Spritzen, weil es eine besonders glatte, streifenfreie Oberfläche ergibt. Der Lack trocknet innerhalb von 2–4 Stunden staubtrocken.

5. Zwischenschleifen (bei Bedarf)

Bei stark abgenutzten Türen oder wenn eine besonders glatte Oberfläche gewünscht ist, schleifen wir nach dem ersten Anstrich nochmals fein zwischen (Körnung 240–320). Dadurch werden kleinste Unebenheiten und Lacknoppen entfernt. Dieser Schritt ist der Unterschied zwischen einem guten und einem erstklassigen Ergebnis.

6. Zweiter Lackanstrich (Decklack)

Der abschliessende Decklack gibt der Tür ihre endgültige Oberfläche. Wir verwenden in der Regel seidenmatte oder seidenglänzende Acryllacke – sie sind robust, leicht zu reinigen und wirken optisch hochwertig. Nach dem zweiten Anstrich erreicht die Oberfläche ihre volle Strapazierfähigkeit.

Materialien: Warum wasserbasierte Acryllacke?

Früher wurden Türen und Rahmen ausschliesslich mit lösungsmittelbasierten Kunstharzlacken (Alkydharzlacken) gestrichen. Diese Lacke waren zwar hart und widerstandsfähig, aber auch stark riechend, langsam trocknend und umweltbelastend. Heute verwenden wir in den allermeisten Fällen hochwertige wasserbasierte Acryllacke. Die Vorteile:

  • Geruchsarm: Kein beissender Lösungsmittelgeruch. Die Räume können bereits wenige Stunden nach dem Streichen wieder genutzt werden – ein entscheidender Vorteil in bewohnten Wohnungen.
  • Vergilbungsresistent: Moderne Acryllacke vergilben nicht. Weisse Türen bleiben über Jahre hinweg weiss – auch hinter Heizkörpern oder an lichtarmen Stellen. Alte Kunstharzlacke werden hingegen mit der Zeit gelblich.
  • Schnell trocknend: Überarbeitbar nach 4–6 Stunden, belastbar nach 24 Stunden. Das bedeutet kürzere Arbeitszeiten und weniger Einschränkungen für die Bewohner.
  • Umweltfreundlich: Deutlich geringerer VOC-Gehalt (flüchtige organische Verbindungen) als Lösungsmittellacke. Entspricht den aktuellen Schweizer Umweltvorschriften.
  • Elastisch und robust: Acryllacke bleiben leicht elastisch, was sie widerstandsfähiger gegen Stösse und Kratzer macht. Die Oberfläche ist pflegeleicht und lässt sich feucht abwischen.

In seltenen Fällen – etwa bei historischen Türen, bei denen ein besonders harter Lack gewünscht ist, oder bei stark lösungsmittelbelasteten Altanstrichen – setzen wir nach wie vor Kunstharzlacke ein. Das besprechen wir im Einzelfall.

Holztüren, Kunststofftüren, Metalltüren: Was ist zu beachten?

Nicht jede Tür ist gleich. Das Material bestimmt die Vorbehandlung, den Lack und den Aufwand:

Holztüren

Der Klassiker im Schweizer Wohnungsbau. Massivholztüren und furnierte Türen lassen sich hervorragend lackieren. Voraussetzung ist ein sauberer, tragfähiger Untergrund. Bei alten Türen mit mehreren Lackschichten kann ein vollständiges Abschleifen oder Ablaugen notwendig sein. Holztüren nehmen Grundierung und Lack gleichmässig auf und ergeben eine glatte, hochwertige Oberfläche.

Kunststofftüren

Kunststofftüren und kunststoffbeschichtete Türen (z.B. CPL-beschichtete Innentüren) können lackiert werden – benötigen aber eine spezielle Vorbehandlung. Die glatte, oft leicht fettige Kunststoffoberfläche muss mit einem Haftgrund für Kunststoff vorbehandelt werden, damit der Lack dauerhaft hält. Ohne diese Grundierung würde der Lack innerhalb kurzer Zeit abblättern. Mit der richtigen Vorbehandlung halten Acryllacke auch auf Kunststoff ausgezeichnet.

Metalltüren

Stahlzargen und Metalltüren im Keller- oder Eingangsbereich werden mit einem Rostschutzgrund vorbehandelt und anschliessend mit einem geeigneten Decklack versehen. Bei bestehender Rostbildung muss der Rost zuerst mechanisch entfernt werden. Metalloberflächen erfordern eine besonders gründliche Entfettung, um eine einwandfreie Haftung zu gewährleisten.

Türen streichen bei Wohnungsübergabe

In der Schweiz ist das Thema Wohnungsübergabe ein häufiger Anlass für das Streichen von Türen und Rahmen. Nach Schweizer Mietrecht geht die normale Abnützung zu Lasten des Vermieters. Mieter zahlen nur für übermässige Abnützung – und auch dann nur anteilig, je nach Restlebensdauer des Anstrichs gemäss der paritätischen Lebensdauertabelle.

In der Praxis bedeutet das: Weisen Türen und Zargen bei der Wohnungsabgabe Schäden über die normale Abnützung hinaus auf – etwa tiefe Kratzer oder Schlagstellen –, kann das Protokoll der Wohnungsabnahme eine anteilige Kostenbeteiligung festhalten. Für Mieter und Vermieter gleichermassen ist es sinnvoll, hier auf einen Fachbetrieb zu setzen. Selbst gemalte Türen sehen selten professionell aus und werden bei der Abnahme oft beanstandet.

Wir arbeiten regelmässig mit Verwaltungen und Mietern in Winterthur zusammen und kennen die Anforderungen an eine Wohnungsübergabe genau. Auf Wunsch erstellen wir eine Offerte, die direkt an die Verwaltung weitergeleitet werden kann.

Was kostet das Streichen von Türen und Rahmen?

Die Kosten hängen vom Zustand der Oberfläche, der Anzahl Anstriche und dem Umfang des Projekts ab. Gut erhaltene Türen, die nur angeschliffen und zweimal lackiert werden müssen, sind schnell erledigt. Türen mit starken Beschädigungen, mehreren alten Lackschichten oder aufwändigem Abschleifen brauchen mehr Zeit. Bei grösseren Aufträgen (z.B. eine komplette Wohnung oder ein Mehrfamilienhaus) erstellen wir eine Pauschalofferte mit Mengenrabatt.

Für eine verbindliche Offerte besichtigen wir die Objekte vor Ort und beurteilen den konkreten Aufwand.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange trocknet der Lack auf Türen?
Wasserbasierte Acryllacke sind nach 2–4 Stunden staubtrocken und nach 4–6 Stunden überarbeitbar. Voll belastbar – also zum normalen Schliessen und Öffnen – sind die Türen nach etwa 24 Stunden. Die volle Aushärtung dauert rund 2–3 Wochen. In dieser Zeit sollten die Türen nicht mit aggressiven Reinigungsmitteln behandelt werden. Wir planen die Arbeiten so, dass die Trocknungszeiten in den Ablauf integriert sind und Sie möglichst wenig eingeschränkt werden.
Kann man Kunststofftüren lackieren?
Ja, Kunststofftüren und CPL-beschichtete Türen lassen sich professionell lackieren. Entscheidend ist die richtige Vorbehandlung: Die Oberfläche muss entfettet und mit einem speziellen Kunststoff-Haftgrund behandelt werden. Ohne diesen Schritt würde der Lack nicht dauerhaft haften. Mit der richtigen Grundierung halten hochwertige Acryllacke auch auf Kunststoff jahrelang. Eine Lackierung ist deutlich günstiger als ein Türenersatz und kann das Erscheinungsbild komplett verändern.
Weiss oder farbig – was ist besser?
In der Schweiz sind weisse Türen nach wie vor der Standard – sie passen zu jeder Einrichtung, wirken hell und lassen sich bei einer Renovation einfach auffrischen. Farbige Türen sind ein wachsender Trend: Anthrazit, Beige oder ein kräftiger Farbakzent können Räumen Charakter verleihen. Auch Holzlasuren sind möglich, wenn die natürliche Holzmaserung sichtbar bleiben soll. Wir beraten Sie gerne zur Farbwahl – auf Wunsch in Kombination mit unserer Farbberatung.
Matt, seidenmatt oder glänzend – welcher Glanzgrad für Türen?
Für Türen und Rahmen empfehlen wir seidenmatt (Glanzgrad ca. 25–35) oder seidenglänzend (Glanzgrad ca. 40–50). Seidenmatte Lacke sind die beliebteste Wahl: Sie wirken elegant, zeigen Fingerabdrücke weniger als Hochglanz und sind trotzdem leicht zu reinigen. Hochglanz (Glanzgrad 80+) ist zwar optisch effektvoll, zeigt aber jede Unebenheit und jeden Fingerabdruck. Komplett matte Lacke auf Türen sind weniger empfehlenswert, da sie schlechter zu reinigen sind und Abrieb schneller sichtbar wird.
Muss die Tür ausgehängt werden?
In den meisten Fällen ja. Das Aushängen des Türblatts ermöglicht eine deutlich sauberere Bearbeitung: Beide Seiten und alle Kanten können gleichmässig geschliffen und lackiert werden. Besonders beim Spritzverfahren ist das Aushängen unverzichtbar, da die Tür horizontal liegend bearbeitet wird – das ergibt eine perfekt glatte Oberfläche ohne Nasen oder Läufer. Der Rahmen wird separat an Ort und Stelle gestrichen. Die Beschläge (Klinke, Scharniere) werden abgedeckt oder nach Möglichkeit vorher demontiert.
Wann lohnt sich Lackieren, wann ein neuer Türenersatz?
Lackieren lohnt sich in den meisten Fällen: Wenn die Tür konstruktiv in Ordnung ist (nicht verzogen, nicht ausgebrochen, Scharniere funktionieren), ist ein neuer Lackanstrich die wirtschaftlichste Lösung. Eine neue Zimmertür inklusive Zarge und Einbau kostet ein Vielfaches eines Neuanstrichs. Ersatz ist dann sinnvoll, wenn die Tür stark verzogen ist, die Zarge ausgebrochen ist, Schallschutzanforderungen nicht mehr erfüllt werden oder ein anderer Türtyp gewünscht ist (z.B. Schiebetür statt Drehtür). Wir beraten Sie ehrlich: Wenn ein Ersatz sinnvoller ist als eine Lackierung, sagen wir das offen.

Nächster Schritt

Sie möchten Ihre Türen und Rahmen streichen lassen? Beschreiben Sie uns Ihr Projekt – per Telefon, Kontaktformular oder bei einer Besichtigung vor Ort. Wir schauen uns die Türen an, beurteilen den Zustand und erstellen Ihnen eine transparente Offerte mit allen Positionen.

Jetzt Kontakt aufnehmen oder rufen Sie Mauro Sgrò direkt an: 079 231 70 40.

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